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Htl4 Girls

Das Projekt "HTL-4-girls" des Landes NÖ unterstützt Mädchen auf dem Weg in die Technik, in Kooperation mit der Servicestelle für Individualisierung in Berufsorientierung und Bildung (BoBi) beim Landesschulrat für Niederösterreich.

Viele Mädchen sind technisch begabt - nur wenige entscheiden sich jedoch für eine technische Ausbildung in einer Höheren Technischen Lehranstalt, in Niederösterreich sind ca 13 % aller HTL-SchülerInnen Mädchen und es gibt kaum Technikerinnen als Lehrpersonen für den fachpraktischen Unterricht. Technische Schulen sollten sich mehr an Mädchen orientieren, mehr Frauen sollten in HTLs unterrichten und weibliche Vorbilder in der Technik sollten sichtbarer werden:

htl-scouts beim technik workshop Girl Scout
HTL-Schülerinnen erhalten eine Ausbildung als Rollenmodell, besuchen Volksschulen und stehen bei Technik-Workshops oder am Tag der offenen Türe ihrer HTL zur Verfügung. Sie erzählen jüngeren Mädchen über das Leben und Lernen in einer HTL.

 

 

tech-dating Tech-Dating
Erfolgreiche Unternehmen geben Schülerinnen im persönlichen Gespräch Einblick in Anforderungen und Möglichkeiten für Jobs und Praktika in der Technik. Mittels "Speed-Dating" kommen alle Beteiligten rasch zum Wesentlichen.



CEW-LogoAbsolventinnen-Pool: Club of Engineering Women
HTL-Absolventinnen geben ihre Erfahrungen an HTL-Schülerinnen weiter und erleichtern so deren Berufseinstieg. Auch die große Bandbreite an beruflichen Erfolgen von Technikerinnen wird dadurch sichtbar.

 

PROJEKT-TEAM

Maria RiglerMaria Rigler, Frauenbeauftragte, Referat Generationen - Frauen des Landes NÖ:
„Die Mädchenstudie des Landes Niederösterreich hat deutlich gezeigt, dass sich viele Mädchen für Technik interessieren würden. Wir müssen die Rahmenbedingungen für Mädchen in technischen Schulen verbessern, für steigende Schülerinnenzahlen, zufriedene Mädchen sowie Eltern, die offen sind für die Wahl einer Schule mit Technikausbildung."

 

 

Doris BichlerDoris Bichler, Referat Generationen - Frauen des Landes NÖ, Schwerpunkt Mädchen und Technik:
„Viele Mädchen verfügen über Kreativität, Genauigkeit und Geschicklichkeit und sind begehrte Arbeitskräfte in der Wirtschaft. Wir motivieren Mädchen, in ihre Berufswahl auch technische und handwerkliche Berufe miteinzubeziehen. Gutes Einkommen, hervorragende Karrierechancen und spannende Berufsfelder national und international sind weitere Pluspunkte für eine technische Ausbildung.“

 

 

Mag.a. Irene RichterMag.a Irene Richter, Fachberaterin für Mädchen in technischer Ausbildung in der Schulaufsichtsbehörde für HTL, Genderbeauftragte und Professorin der HTL St. Pölten:
„Durch Initiativen der Mädchenarbeit wie etwa die Ausbildung von Girl Scouts kam es zu einem Gesinnungswandel der Schülerinnen in unserer HTL, von der Sichtweise sich als ‚arme Mädchen unter lauter Burschen' zu sehen, hin zum selbstbewussten Auftreten, auch bei Projektpräsentation im Ausland und vor politischen FunktionsträgerInnen."

 

 

 

Christiana WeidelMag.a Christiana Weidel, Bildungsmanagerin und Mentoringexpertin auf europäischer Ebene:
„Es ist faszinierend, wie sich die Probleme von Mädchen in Europa gleichen. Aber in Ländern mit einem hohen Anteil an Frauen in der Technik scheint es Mädchen bewusster zu sein, dass sie als Ingenieurin besser verdienen als in traditionellen Frauenberufen. Mädchen sind einander die besten Vorbilder und motivieren: Es macht Spaß, sich als Mädchengruppe unter vielen Burschen zu behaupten."